June 2006


Zur Zeit bin ich eher nach innen gewandt und freue mich auf jede freie Minute, mit mir selbst Zeit verbringen zu dürfen. Das ist eine schöne Zeit. Die Phase der äusseren Ausrichtung folgt aber unausweichlich. Wann, das kann ich noch nicht abschätzen.

Zu diesem Thema habe ich ein schönes Zitat von Golda Meir gefunden:

Nicht hübsch zu sein, war für mich ein wahrer Segen; so musste ich meine inneren Stärken und Schätze fördern.

In welcher Phase befindet ihr euch zur Zeit: seid ihr eher nach innen orientiert oder eher nach aussen? Und wie fühlt sich das an?

Auf der Website der Kranich Verlags GmbH wird jedes Jahr das Wort zum Jahr veröffentlicht. Dabei wird die Qualität des Jahres nach dem chinesischen Horoskop beschrieben. Im 2006 regiert der Feuer-Hund. Und hier ist das Jahr

Nach dem Holz-Hahn, der geordnet hat, folgt der Feuer-Hund. Themen wie Gerechtigkeit, Idealismus, Treue, Frieden und Freiheit stehen im Zentrum. Vom Hund, als Verteidiger des Eigenen und der Rechte, kann Unterstützung in allen Belangen erwartet werden. Familiensinn und Freundschaften spielen eine Rolle. Konfrontationen, gerade weil die Gerechtigkeit ein Thema ist, sind unumgänglich. Wenn der Hund nicht an allzu kurzer Leine ist, kann das heilsam sein und im richtigen Zeitpunkt auf neue Wege führen.
Das Schwein wird den Hund nach dem 17. Februar 2007 ablösen.

In diesem Sinne hoffe ich, dass ihr euren Hund nicht an allzu kurzer Leine hält…

LaotseLaotse sagt, dass alles ausgeglichen werden soll, d.h. konkret: wenn ich 2 Stunden gesessen bin, dann soll ich mich nacher auch 2 Stunden bewegen. Wenn ich eine Zeit lang zuviel gegessen habe, dann soll ich die gleiche Zeit lang nichts oder wenig essen. Oder auch, wie René sagt: wenn ich meine männliche Seite beansprucht habe, dann soll ich meine weibliche Seite genau gleich lang zur Geltung bringen. Das nennt sich der mittlere Weg.

Ich finde, Laotse hat recht. Deswegen habe ich mir überlegt, dass ich es begrüssen würde, wenn ein 8-Stunden-Arbeitstag nicht mehr normal wäre, sondern vielleicht ein 4-Stunden-Arbeitstag für alle. Denn, wenn ich z.B. 4 Stunden lang im Büro am Bürotisch gesessen bin, dann müsste ich an diesem Tag 4 Stunden Bewegung haben. Bei einem 8-stündigen Arbeitstag wäre die Balance gänzlich unmöglich. Dieses System würde auch mehr Menschen Arbeit bieten.

Quelle: Bild von www.psp-tao.de kopiert

Der Name ist auch nicht mehr Ganz. Oder war es jemals Ganz?

Das Bild habe ich von meinem letzten Auslandaufenthalt im Osten von Europa mitgebracht. Der Ganz- oder Nicht-Mehr-Ganz-Kran ist auf einer Schiffswerft und dient wohl dem Schiffsbau.